AllGemeines

6.2.1. Nahrung

6.2.1. heilige - heilende Nahrung:
Die Menschheit hat Frauen alles zu verdanken, was sie menschlich werden ließ:
SchöpfungsKraft, Liebe und HinGabe, Nahrung und FürSorge, Gemeinschaft und VerBundenSein.
Wir wurden alle aus mütterlicher Kraft geboren in dem Wissen,
dass es unsere VerAntWortung ist, Leben zu nähren und zu behüten - auf allen Ebenen des Seins.
Alle leiblichen VorGänge bedürfen der beständigen HinGabe,
brauchen das Sterben und den Tod, um zu leben.
Pflanzen und Tiere geben sich hin und werden getötet,
damit andere LebeWesen durch ihre heilige Kraft genährt werden.

6.2.1.1. Sinn und BeDeutung
Zum Werden und Wachsen brauchen alle LebeWesen das liebevolle Nähren durch die Mutter.
MutterLiebe öffnet den Weg ins Leben und bereitet das innere Nähren
durch MutterLiebe, MutterBlut und MutterKuchen
sowie das äußere Nähren durch MutterMilch und mütterliche Weisheit,
wodurch wir wachsen, reifen und heilen.
Nahrung ist zutiefst mütterlich. Nahrung ist mehr als nur Essen und Trinken.
Ihre heilige und heilende BeDeutung beruht im Mit-Einander-Teilen.
Das Besondere des Nährens der Frau als Mutter auf allen Ebenen des Seins ist,
dass sie ihre ureigene heilige LebensKraft weiter gibt:
als MutterLiebe, MutterBlut, MutterKuchen, MutterMilch und als mütterliche Weisheit.
Dies ist die grundlegende heilige Handlung des Lebens.
Die AufGabe von Frauen ist es zu tun, was nur Frauen vermögen:
Leben zu geben, zu nähren und zu hegen - wie die AllMutter selbst.
Frauen wissen was es bedeutet, ihr ganzes Leben lang zu nähren: jeden Tag und jede Nacht.
Frau tragen die Eier des Lebens in ihrem Leib.
Alles was zu ihnen kommt, geht immer zuerst zu diesen EiZellen, um sie zu nähren.
Nahrung will immer freigiebig miteinander geteilt sein, dann ist sie auch im ÜberFluss vorhanden.
Dies ist ihr innerstes Wesen.
Nahrung ist das uns gegebene heilige Mittel zum Leben - unser Lebens-Mittel -
indem wir sie vom Herzen miteinander teilen.

6.2.1.2. Störungen des LebensRechtes auf Nahrung und Folgen
Unter Herrschaft bedeutet Essen fast immer EntWürdigung und vorausgegangene GeFangenschaft, MissHandlung
sowie qualvolles Sterben der Pflanzen und Tiere, die versklavt wurden, um uns als Nahrung zu dienen.
So trägt selbst unsere Nahrung, die wir uns einverleiben und die in und durch uns hindurch wirkt,
die Schwingung herrschaftlicher GeWalt und ZerStörung. Du bist, was du isst..
Unter Herrschaft wurde das LebensRecht auf allmütterliche Liebe und FürSorge in jeder Form gebrochen.
UnterDrückung und GeWalt gegen Frauen und Mütter
zerstörte das natürliche Miteinander-Teilen von heiliger Nahrung.
Herrschaft entzog allen Frauen und Kindern zugunsten der Männer ihren rechtmässigen ZuGang zu den Gaben der Erde.
Im weiteren VerLauf der Herrschaft betraf dies zunehmend auch alle sanften oder schwachen Männer.
Ungefähr 20 % der ErdBeVölkerung leben im ÜberFluss auf Kosten von 80 % der Menschen,
die durch Herrschaft gezwungen sind in ArMut und Elend zu über-leben.
Heutzutage leidet jeder 5.-6. Mensch (= 900 - 1 000 Mio) auf der Erde
trotz weltweit (noch) ausreichender LebensMittel an Hunger und ist unter-”er”-nährt.
Doch 70 % der Hungernden auf der Welt sind Frauen ( = 600 - 700 Mio ).
Mindestens 850 Millionen der Hungernden (= 85 % ) leben in den armen Ländern der Erde:
550 Millionen in Asien,
170 Millionen in Afrika,
120 Millionen in LateinAmerika,
10 Millionen in Ozeanien.
Jede Minute verhungern 75 Menschen ( = 4 514 / Stunde = 109 000 / Tag = 39 Millionen /Jahr ),
davon 29 Kinder (= 40 000 Kinder/Jahr). Jedes 3. Kind ist untergewichtig.
Es sterben heute mehr Menschen durch Hunger als durch bewaffnete Kriege.
Hunger wird von den Herrschenden vorsätzlich als Waffe eingesetzt,
durch gezielte VorEntHaltung heiliger Nahrung.

Wasser ist unser wichtigstes Nahrungs- und LebensMittel.
Unser Leib besteht zu 60 -70 % aus Wasser.
Allein zum Trinken benötigen wir - je nach UmGebungsBeDingungen - jeden Tag 2 - 4 Liter sauberes Wasser.
Alle LebeWesen brauchen Wasser um zu leben.
2/3 der ErdOberFläche sind von Wasser bedeckt,
doch nur 2,6 % davon sind SüssWasser.
Und 77,2 % davon sind in den PolKappen gefroren,
22,2 % sind GrundWasser
und nur 0,6 % des vorhandenen SüssWassers sind frei zugänglich:
66 % in Seen,
22 % in Quellen,
5,4 % in Flüssen
und 6 % in der Luft.

WasserMangel ist immer auch NahrungsMangel und das bedeutet Hunger, Durst, Seuchen und Tod.
28 % der Menschheit haben kein sauberes Wasser mehr
und sind gezwungen verunreinigtes Wasser trinken.
Dies betrifft fast ausschliesslich Menschen in den armen Ländern ( 1 800 Millionen !!! Menschen ).
33 % der Menschen in den armen Ländern haben nur unzureichend TrinkWasser (= 2 145 Millionen).
80 % der Menschen, die an WasserMangel leiden, leben auf dem Land, wo das Wasser eigentlich herkommt.
1/3 der Menschheit (= 2 145 Mio) lebt in den 28 Ländern, deren WasserVerSorgung gefährdet ist:
in Äthiopien haben nur 24 % der BeVölkerung ausreichend TrinkWasser, im Tschad 27 %, in Mauretanien 37 %...
Das weltweit vorhandene TrinkWasser wird wie folgt verbraucht :
- 70 % durch LandWirtschaft
(in armen Ländern 80 %, in reichen Ländern 40 %)
- 20 % durch Industrie
(in armen Ländern 10 -15 %, in reichen Ländern 50 - 80 %)
- 10 % durch private HausHalte
(nur in reichen Ländern, in armen Ländern 1-5 %)

50 % des Wassers in der LandWirtschaft wird durch MassenTierHaltung zugunsten der WohlHabenden verbraucht.
(Um 1 kg Fleisch herzustellen wird die 100fache WasserMenge gebraucht wie für 1 kg Getreide.)
Um einen Menschen ausreichend vegetarisch zu nähren werden täglich mindestens 1 000 Liter Wasser benötigt.
Um 1 kg Brot herzustellen werden insgesamt ungefähr 1 000 Liter Wasser gebraucht.
Enthält die Nahrung etwa 20 % Fleisch verdoppelt! sich der WasserBeDarf.

Die UnterSchiede des für die Nahrung der Einzelnen genutzten Wassers sind riesig:
5 000 Liter /Tag für einen Menschen in den USA ((und WestEuropa))
und weniger als 200 Liter /Tag für einen Menschen in Afrika.

Unabhängig von dem für die HerStellung der Nahrung benötigten Wassers
wird es in den privaten HausHalten,wo es noch ausreichend vorhanden ist, auch für anderes verbraucht
und zwar zwischen 100 - 300 Liter pro Kopf pro Tag:
- 60 % für Reinigung (Körper, Wäsche, GeSchirr, Wohnung, Auto)
- 30 % für ToilettenSpülung
- 5 % für NahrungsZuBereitung und Trinken
- 5 % für Sonstiges

Unter HerrSchaft haben Menschen den natürlichen WasserKreisLauf
auf vielfätigste Art beeinträchtigt, behindert, gestört und verletzt:
- durch EinGriffe in QuellGeBiete, Seen und Flüsse:
TrockenLegen, Stauen, UmLeiten, BeGradigen
- durch EntWaldung, ZerStören von Landschaften
- durch WaldSterben infolge herrschaftsbedingter KlimaVerÄnderungen
- durch unbedachte und rücksichtslose WasserNutzung,
künstliche uund fehlerhafte BeWässerung
- durch WasserVerSchmutzung durchSchadStoffe, Gifte, Dünger, Urin/Fäkalien, ÜberNutzung
(weltweit ist mindestens die Hälfte aller BinnenGeWässer stark verschmutzt)
- durch VerSchmutzung der Meere
- durch zunehmende VerStädterung infolge ArMut BeVölkerungsWachstum mit VerBrauch der GrundWasserVorRäte
und zunehmender GrundWasserVerUnReinigung
- durch AgrarIndustrie statt kleinräumigen naturverbundenen LandBaues
- durch sauren Regen infolge LuftVerSchmutzung
- durch er-zwungenes BeVölkerungsWachstum
- durch neue (z.T. genmanipulierte) PflanzenSorten, die mehr Wasser benötigen als natürliche Sorten

Die Folgen des zunehmenden WasserMangels auf der Erde
bedrohen das Leben der Menschheit sowie der Pflanzen und Tiere durch:
- Nahrungs- und TrinkWasserMangel
- VerBreitung von Krankheiten durch verseuchtes Wasser:
80 % aller Krankheiten (= 1 000 Mio) und aller TodesFälle (= 5 Mio/Jahr) in den armen Ländern der Erde
- Kämpfe um Wasser ( WasserKriege ) - zur Zeit nur in den armen Ländern
- VerStärkung sozialer BeNachTeiligungen und UnGeRechtigkeit
z.B. können in vielen der armen Länder Mädchen nicht zur Schule gehen,
da die Frauen gezwungen sind unter schweren körperlichen BeLastungen
das Wasser für den gesamten FamilienBeDarf zu beschaffen.

Infolge des er-zwungenen BeVölkerungsWachstums, der immer weiter zunehmenden ArMut mit ihren Folgen
von LandFlucht und VerStädterung, der hemmungslosen ZerStörung und Industrialisierung
sowie rücksichtsloser AusBeutung der Erde,
gehen jährlich mindestens 10 Millionen Hektar landwirtschaftliche Fläche verloren
(7 Mio davon durch VerWüstung der Böden ) - mehr als 1/4 der GesamtFläche DeutschLands.
Für eine ausgewogene Nahrung braucht ein Mensch - in AbHängigkeit der UmGebungsBeDingungen -
durchschnittlich 0,25 Hektar Land.
Doch schon jetzt stehen weltweit nur noch 0,11 Hektar AckerFläche für jeden Menschen zur VerFügung.
Während in der EU bestes AckerLand nur extensiv bewirtschaftet wird
oder sogar mit PreisGeldern brach liegt, sind mindestens 852 Millionen Menschen in der Welt unter-er-nährt.
Pro Kopf werden weltweit ungefähr 300 kg Getreide jährlich geerntet (2 000 Mio Tonnen),
was dem VerHältnis von vor 30 Jahren entspricht.
Bei gerechter VerTeilung würde dies dennoch allein 800 g Getreide
für jeden Menschen auf der Erde pro Tag bedeuten - bei vegetarischer Nahrung.
Schon 200 g Getreide täglich sättigen einen Menschen und lassen anteilige tierische Nahrung zu.
Während die WeltBeVölkerung jährlich um 1,7 % wächst, steigt die GetreideErnte nur um 1 % -
wobei allerdings die ErnteMengen aller anderen Früchte noch hinzukommen (ÖlFrüchte, Obst und Gemüse).
Die weltweiten GetreideVorRäte reichen nur für 55 Tage
und die Hälfte aller VorRäte befindet sich in den reichen Ländern (mit nur 20 % der ErdBeVölkerung),
die Getreide mittlerweile sogar verbrennen um Strom zu er-zeugen!
Weizen, Mais und Reis stellen weltweit ungefähr je 1/3 der GetreideErnte.

Der VerBrauch von Fleisch nimmt weltweit zu:
2/3 der gesamten landwirtschaftlichen NutzFläche dienen der TierHaltung und der TierFutterHerStellung.
(Nur 2 % werden für Obst und GemüseAnBau genutzt!)
Millionen Tiere werden jährlich in entwürdigender GeFangenschaft gehalten, gemästet, gequält und geschlachtet.
Ihr Fleisch ist nicht nur voller Chemie und Hormone sondern auch voller Angst, Qual und GeWalt.:
Die Herrschenden lassen weltweit jährlich an Tiere verfüttern :
- 90 % der gesamten SojaBohnenErnte
- 90 % der gesamten MaisErnte
- 60 % aller ÖlSamen
- 50 % allen Getreides
- 33 % aller Milch-”Er”-Zeugnisse
In einer TierKalorie sind (je nach TierArt) 7 - 12 pflanzliche Kalorien (Nahrungs-MittelKraftWerte) enthalten.
Für 1 kg RindFleisch müssen z.B. 16 kg Getreide verfüttert werden - der FehlBeTrag von 15 kg wird in Kraft umgewandelt,
die dann grösstenteils als Jauche und Mist verloren geht und darüber hinaus die Erde belasten.

Hunger entsteht durch die VorEntHaltung der rechtmässigen Nahrung
infolge HerrSchaft und ist VerSchwendung menschlicher LebensKraft.
Weltweit nimmt die Kluft zwischen Armen und Reichen zu
und die AnZahl unter-er-nährter und hungernder Menschen wächst:
Im Jahr 2002 waren es mindestens 852 Millionen Menschen ( 13 % der Menschheit),
davon 815 Millionen Menschen in den armen Ländern :
- mindestens 567 Millionen (= 66,5 %) in Asien,
(221 Millionen in Indien, 142 Millionen in China,
204 Millionen restliches Asien und Pazifik)
- mindestens 243 Millionen (= 28,5 %) in Afrika und dem Nahen Osten
(204 Mio in der SubSahara, 39 Mio in NordAfrika / Naher Osten)
- mindestens 53 Millionen (= 6,0 %) in LateinAmerika und Karibik
- mindestens 28 Millionen (= 3,3 %) in SchwellenLändern
- mindestens 9 Millionen (= 1,1 %) in den reichen Ländern

Hunger führt zu VerZweiflung und Leid und wer hungert hat nichts zu verlieren als den Hunger
und ein Leben in Elend und Not...

6.2.1.3. EinSichten zur VerWehrung von Nahrung
Menschen, die im ÜberFluss leben (20 % der Menschheit), ist das BeWusstSein der Heiligkeit ursprünglicher Nahrung
und ihrer grundlegenden BeDeutung für das Leben verlorengegangen.
FastFood (=schnelles Essen), Delikatessen (= Köstlichkeiten) und KalorienAngst sind verbreiteter
als ein in Liebe und Dankbarkeit miteinander geteiltes Mahl.
Es ist uns unangenehm, lästig und ängstigend wahrzunehmen, dass unser ÜberFluss die unmittelbare UrSache ist
von ArMut, Not, Hunger, Elend und Leid der grossen Mehrheit (80 %) der Menschheit.
Das bedeutet: von 5 Menschen, die ein Mahl einnehmen, schwelgt eine/r in ÜberFluss und VerSchwendung,
drei werden notdürftig satt und eine/r hungert - was uns ganz offensichlich nicht stört,
weil wir nicht zu den Letzteren gehören.
Dies zeigt deutlich, dass die WohlHabenden ihren ursprünglichen Sinn für GeRechtigkeit verloren haben.

HerrSchaft verwehrt nicht nur den rechtmässigen ZuGang zu ursprünglicher, heiliger Nahrung
sondern beeinträchtigt diese auch auf das Schwerste durch chemisch - technische EinGriffe
bei HerStellung und VerArbeitung.
Koloniale HerrSchaft zerstört/e in den heute verarmten Ländern bewusst deren selbstversorgende LandWirtschaft
um auf mitunter fruchtbarsten Böden LuxusGüter für Reiche (Kakao, Kaffee, Tee, Nüsse, BaumWolle, ZuckerRohr u.v.a.m.) anbauen zu lassen und AbHängigkeit zu bewirken.
Nahrung wird von HerrSchaft gezielt als Mittel der UnterDrückung benutzt und Hunger als Waffe ...
Der hohe FleischVerZehr der BeVölkerung der reichen Länder
bewirkt eine weitere unrechtmässige VerTeilung von NahrungsMitteln.
Unser ÜberFluss, unsere MaßLosigkeit und unsere GleichGültigkeit tragen dazu bei,
daß die von Herrschaft verursachte Not 80 % aller Menschen betrifft und noch immer weiter zunimmt...

6.2.1.4. heilende Wege
Es bedarf der EntWicklung unseres BeWusstSeins und unserer BereitWilligkeit GeRechtigkeit mit zu gestalten,
damit die heilige Nahrung wieder jedem Menschen und jedem LebeWesen in ausreichendem Maße zugänglich ist.
Wir, die wir zu den materiell WohlHabenden der Erde gehören,
sind (wenn auch meist unbeabsichtigt) NutzNießer und damit auch TeilHabende der Herrschaft.
Deshalb müssen wir jetzt bereit werden, ab sofort alles miteinander gerecht zu teilen,
damit der Hunger unserer Schwestern und Brüder überall auf der Erde endlich gestillt werden kann.
Der WohlStand der reichen Länder ist entstanden durch AusBeutung von:
Frauen und Kindern,
Tieren, Pflanzen und MitWelt
armen Männern und armen Ländern.
Unsere gemeinsame VerAntWortung ist es, den unrechtmäßigen angehäuften Reichtum miteinander gerecht zu teilen
um den Hunger in der Welt zu heilen und zu stillen.
Wir brauchen den Mut (die Mut-ter in uns) durch grundlegende VerÄnderungen
die bestehende Not wahrhaftig zu wenden.
Dies schliesst die Bereitschaft zum VerZicht auf jegliche VerSchwendung, jeglichen Luxus ein
und verlangt das frei-willige AufGeben jedes eigennützigen WohlStandes zugunsten aller.
Wir sind von mindestens 852 Millionen hungernden Menschen aufgerufen,
endlich unsere Menschlichkeit wahrhaftig zu beweisen und unserer VerAntWortung für das Leben gerecht zu werden.
(Vielleicht hilft uns die VorStellung eigenen Hungerns, um wirklich mitfühlend zu werden und zu verstehen,
daß auch wir uns nach sofortiger Hilfe sehnten ...)

Und nur die Nahrung von Pflanzen und Tieren,
die selbst in ihrer heiligen LebensKraft und EinzigArtigkeit von uns geachtet und geehrt werden ,
sind heilende-heilige Nahrung und wirk-liches LebensMittel.

Die Segnung des Brotes
Im Beginn war die AllMutter, die Quelle allen Seins:
sehnend, zeugend, schöpfend, tragend, gebärend, nährend und voller Freude.
Sie gebar die Himmel, die Sterne und die Erde.
Sie würdigte alle Früchte ihres Leibes und befand sie für gut.
Zärtlich hielt sie die Erde in ihren Armen,
wissend, dass alles Gute geteilt sein will.
Und aus der Kraft der AllMutter gebar die Erde die Steine, die Wasser, Feuer und Luft,
Pflanzen und Tiere und auch die Menschen.
Und die AllMutter sprach: Teilt miteinander die Gaben der Erde in Liebe.
Die Erde enthielt die Saat. Die Saat enthielt die Frucht.
Die Frucht brachte die Ernte und die Ernte das Brot.
Und im Brot war die Kraft der AllMutter selbst.
Und die AllMutter sprach: Alle auf Erden sollen essen,
von der Saat, von der Frucht, von der Ernte, vom Brot, von meiner Kraft.
Die AllMutter sprach: Ihr alle seid meine Kinder, meine Familie, meine FreundInnen.
Alle sollt ihr vom Brot und von der Kraft essen. Alle sollen essen.
Ihre Wahrheit mit Liebe verbindend sprach die AllMutter: Es werde Brot!
Und ihre Töchter und Söhne säten das Korn, beteten um Regen,
sangen für das Getreide, ernteten, druschen, mahlten das Korn, kneteten Teig und entzündeten Feuer.
Die Luft roch nach frischem Brot! Da war Brot! Und es war gut.
Wir, die Töchter der AllMutter sagen heute:
Alle sollen essen vom Brot und von der Kraft, alle sollen Kraft haben und Brot.
Und alle werden satt sein, denn das Brot geht auf!
Durch die Kraft der AllMutter sind die Frauen gesegnet.
Durch die Kraft der Frauen sind die Menschen gesegnet
Durch die Töchter und Söhne der AllMutter ist das Brot gesegnet.
Durch das Brot der AllMutter ist die mütterliche Kraft gesegnet.
Durch die Kraft des Brotes, die Kraft der Menschen und die Kraft der AllMutter ist die gesamte Schöpfung gesegnet.
Die Erde ist gesegnet und das Brot wächst.