AllGemeines

3.6.3. Mütter und Väter

3.6.3. Die heiligen Kreise der Mütter und der Väter

werden - nähren - gebären:

... sorge liebevoll für dein lebendiges Werden und schone dich nicht ...

Die heiligen Kreise der Mütter und Väter umfassen im Allgemeinen
ungefähr 21 Jahre, die Zeit vom 21. bis zum 42. LebensJahr.

Frauen (= die Freien, die Fruchtbaren) sind das heilige Feuer des Lebens.
Sie tragen die Kraft der heiligen Liebe und der Wandlung.
Frauen sind immer Mütter, die Leben geben, nähren und behüten.
Die SchöpfungsKräfte des MutterSchoßes, in dem die Saat von Kraft und Weisheit geborgen liegt,
sind weibliche LebensVollMacht.
Die GeBärmutter ist die Mutter der Schöpfung,die Mitte unserer SchöpfungsKräfte, die UrQuelle heiliger Kraft.
Das bewusstes VerBundenSein mit MutterSchoß und GeBärMutter bringt Klarheit und Stärke.
Frauen vermögen mit Schoß und Brüsten Kraft aufzunehmen.

Die Weisheit aller Frauen wächst auf den Wurzeln des Schmerzes
und ihrer eingeborenen Fähigkeit Wunden eigenmächtig zu heilen.

Das Rufen der Seele in ihren Leib, SchwangerSein, Geburt, Nähren und das BeHüten des Lebens
sind die allmütterlichen SchöpfungsKräfte einer jeden Frau.
Jede Frau wählt und lebt ihre ureigene Form der Mütterlichkeit.
Die dem weiblichen Leib eingeborenen SchöpfungsKräfte vermögen neues Leben zu gestalten:
als leib-seelische NachKommen / Kinder oder als stoffliche und / oder geistige GeStaltungen,
die alle AusDruck allmütterlicher Kraft sind.

Auf der leiblichen Ebene drückt sich die SchöpfungsKraft der Mutter außer im Kind selbst
auch im MutterKuchen, der NabelSchnur, dem FruchtWasser und der MutterMilch aus.

Die Frau als Mutter trägt in sich die WandlungsWunder von:
- MondBlut in HeilKraft
- Lust in Lebens- und HeilKraft
- Ei zum EiSprung in Heil- und WandlungsKraft
- Ei in Kind, MutterKuchen, NabelSchnur und FruchtWasser
- MutterKuchen in NährKraft und
- MutterBlut in MutterMilch
als AusDruck ihrer eingeborenen heiligen SchöpfungsKräfte.
Nachdem sich Ei und Seele miteinander verbunden haben entsteht daraus das Kind als die Frucht des Leibes,
der MutterKuchen, die NabelSchnur und das FruchtWasser.

Der MutterKuchen im MutterLeib ist die Gabe des Nährens und Hegens der Mutter an ihr ungeborenes Kind.
Nach der Geburt dient der MutterKuchen als Nahrung für die Mutter, die alle NährKraft enthält,
die sie und ihr Kind brauchen.
Das dritte mütterliche WandlungsWunder ist die Wandlung von MutterBlut
in MutterMilch als heilige Nahrung für die GeBorenen.
Die Süße der Milch weist sie aus als das (Mutter!)Land, in dem Milch und Honig fließen.
Natürlich verfügen die Mütter auch weiterhin über ihre Lust als Lebens- und HeilKraft
sowie nach der Geburt auch wieder über die Heilkraft des Eies (zum EiSprung)
und wenn sie das Kind nicht mehr nähren, auch wieder über die Kraft ihres MondBlutes.

Die nachfolgend beschriebenen heiligen Bräuche gelten im Wesentlichen für die Mutterschaft eines Kindes
aber auch für die Mutterschaft bei geistig-stofflichen GeStaltungen.
Allem voraus geht das Rufen der Seele, das in MutterGemeinschaften im heiligen Kreis der Frauen stattfindet.
Die sich vorbereitende Mutter teilt dort ihre Bereitschaft mit allmütterliche Weisheit und SchöpfungsKraft
mit ihrem Leib und ihrem Leben zu offenbaren.
Dem folgt die VerBindung der gerufenen Seele (bzw. AllMutterKraft)
mit dem angeregten Ei (bzw. dem GeStaltungsWunsch/ - BeGehren).
Nachdem diese Kräfte verbunden sind,wird die Schwangerschaft als Zeit des Werdens geheiligt und geehrt.
Die Geburt ist das natürliche Ende der Schwangerschaft und die Offenbarung des (Fleisch)GeWordenen.

Die heilende-heilige DurchTrennung der NabelSchnur gibt Mutter und Kind ihre EigenStändigkeit zurück,
was die VorAusSetzung jeder wirklichen BeZiehung ist, in der AusTausch und WiderSpiegelung möglich sind.
Der MutterKuchen ist nun das kindliche GeSchenk, ,MitBringsel' für die Mutter..
Das Geben und EmpFangen der MutterMilch als heiliger Nahrung
ist verbunden mit MutterLiebe, ihrer Nähe und der Wärme der MutterBrüste
sowie der mütterlich-kindlichen Lust des Nährens und GeNährtWerdens.

Zu den AufGaben der Mutter gehört ihre bewusste leib-seelische VorBereitung auf die Schwangerschaft,
das Rufen und AufNehmen der Seele, das EntWickeln, Nähren und GeBären ihrer LeibesFrucht.
Nach der Geburt setzt sich diese ursprüngliche ganz enge BeZiehung
mit äußerlich allmählich zunehmendem AbStand fort,
wobei die Mutter für den Schutz der Heiligkeit des Lebens
als auch für die FürSorge und AusBildung der HerAnWachsenden verantwortlich ist,
bis diese reif genug sind eigenverantwortlich zu leben.
Dieses letzte mütterlich-kindliche LosLassen gibt beiden die Möglichkeit
einander nun in ihrer EinzigArtigkeit zu begegnen.

Die innerste Bindung besteht zwischen Mutter und Tochter, da beide das vollständige gute Erbe
mit den allmütterlichen SchöpfungsKräften in sich tragen. Es ist dies die BeZiehung unter Gleichen.
Die BeZiehung zwischen Mutter und Sohn ist die zwischen VerSchiedenen, AndersArtigen,
da der Sohn nicht das vollständige gute Erbe der Mutter trägt. Der Sohn ist ein Teil von ihr, ein Teil von der Ganzen.

Uraltes SinnBild der Schwangerschaft, der Mütterlichkeit und des UrWeiblichen ist das Runde, der Kreis,
auch mit einem Punkt in der Mitte, womit auch das VollStändige, d.h. das Weiblich-Mütterliche an sich, bezeichnet wird.
Die SchlangenWindung (Spirale) steht für die beständige EntWicklung allen Lebens und allen Seins.

Die zur Schwangerschaft zugehörige Farbe ist Gelb und ist widergespiegelt in der GelbDrüse der EiSchatzKammern,
die verantwortlich für den Beginn der Schwangerschaft sorgt.
Braun ist die Farbe der Geburt, des MutterKuchens.
Weiß ist die Farbe der MutterMilch und damit des Nährens.

Bei den Männern gibt es auf der leiblichen Ebene im Rahmen der Vaterschaft keine WandlungsWunder.
Als Väter (idg. :die Schützenden) tragen Männer die VerAntWortung
das Leben von Mutter und Kind mit der Kraft ihrer liebevollen HinGabe verlässlich zu unterstützen und zu beschützen.
Dies vertieft ihr BeWusstSein ihrer grundsätzlichen VerAntWortlichkeit
für den Schutz der Gemeinschaft und des Lebens überhaupt.

Der zugehörige heilige Brauch verbindet den Mann als Vater
mit seiner heiligen VerAntWortung für den Schutz von Mutter und Kind und des Lebens im AllGemeinen.
Dies spiegelt die väterliche AufGabe in der Gemeinschaft.

Die Bindung des Vaters zum Sohn ist die unter Gleichen, worin auch die VerAntWortlichkeit des Vaters
für die spätere AusBildung des Sohnes begründet liegt.
Die BeZiehung zur Tochter ist von ihrer VerSchiedenenheit und der künftigen Mütterlichkeit der Tochter geprägt,
für deren UnterStützung und Schutz der Vater seine LebensKraft liebevoll einsetzt.

WahrZeichen der Väter ist der Kreis mit dem nach oben gerichteten Pfeil:
der Kreis als SinnBild seiner mütterlichen HerKunft
und der Pfeil als SinnBild der über sich selbst hinausgehenden heiligen Kraft.