3.8. JAHRESKREIS - FESTE
Der JahresKreis spiegelt die Wandlungen der SchöpfungsKräfte
in der Zeit einer SonnenUmKreisung auf allen Ebenen des Seins:
- des Alls
- der UrGroßMutter MilchSchlange
- der Sippe (= eigene Art) / Familie ( lat.: VerTraute) von GroßMutter Sonne
- von Mutter Erde
- von Schwester Mond
- des LebensNetzes
- der Menschheit
- jedes Menschen
- jeder LebensHöhle und
- jedes einzelnen Teilchens ...
Die UmKreisung der Sonne durch die Erde ist wie ein wiederkehrender KreisTanz um eine heilige Stätte.
Im JahresKreis zeigt sich die beständige Wandlung von MutterKraft und MutterStoff
in all ihren miteinander unauflöslich verbundenen Paaren, den einander bedingenden GegenSätzen
zwischen denen sich die wirkende Kraft ausspannt:
- Licht und Dunkel
- Wärme und Kälte
- Geburt und Sterben
- Leben und Tod
- Werden und VerGehen
- AusDehnen und ZusammenZiehen
- AufLockern und VerDichten
- Steigen und Fallen
- EinAtmen und AusAtmen
- AufNehmen und LosLassen
- ...
Jedes Fest bringt einen besonderen AusDruck der allmütterlichen SchöpfungsKraft,
durch den sich offenbarenden MutterStoff in unser BeWusstSein
und urinnert an die menschliche VerAntWortung der bewussten MitGeStaltung der Schöpfung zum Wohle allen Seins.
Die verschiedenen Namen der einzelnen Feste bei unterschiedlichen Völkern
wurzeln alle in dem BeStreben, das innewohnende Wesen des Festes zu benennen.
Seit uralter Zeit feiern Menschen die besonderen HöhePunkte
des Sonnen- und MondLaufes, so wie sie auf der Erde wahrgenommen werden.
Die acht Feste des JahresKreises spiegeln in ihrer AbFolge
die wesentlichen VorGänge der Sonnen- bzw. MondKraft und künden die JahresZeiten.
Der Wechsel der JahresZeiten beruht darauf, dass die UmDrehungsAchse der Erde
auf der ErdBahnEbene in einem Winkel von 66 ½° gegen diese geneigt ist,
wodurch einmal die ,obere'/nördliche und einmal die ,untere'/südliche ErdHalbKugel
mehr SonnenStrahlung empfängt.
Die dadurch gegensätzlich wirkenden Kräfte auf den beiden ErdHalbKugeln
spiegeln einander und gleichen sich somit wieder aus.
Die vier zeitlich immer feststehenden (Sonnen)Feste sind vom Stand der Sonne bestimmt
und drücken die ihnen eigene SonnenKraft aus.
Die sich zeitlich stets verändernden (beweglichen) MondFeste
versinnbildlichen die WandlungsKraft des Mondes zwischen je zwei SonnenFesten.
Mit diesen JahresKreisFesten feiern die Menschen ihr VerBundenSein mit dem Netz des Lebens und der AllMutter selbst
und finden ihren eigenen heiligen LebensWeg durch die Zeit darin widergespiegelt.
Die Sonne als WiderSpiegelung der AllMutter nährt die sie umgebende WanderSternFamilie.
(SonnenLicht soll nur 8 Minuten benötigen um zur Erde zu gelangen.)
Der zur Erde gehörige Mond spiegelt die sich wandelnde Kraft der Sonne im kleineren ZeitMaß (Monat).
SteinKreise und andere heilige Stätten zur Feier der JahresKreisFeste
ver-mitteln Zeit-Raum im AllEinsSein der Schöpfung.
Die VerTeilung von Licht und Dunkel im JahresKreis hat zwischen den beiden SonnenWenden ihre größte Spannung:
die WinterSonnWende ist die Zeit der tiefsten Dunkelheit
und die SommerSonnWende die Zeit der größten LichtFülle.
Die helle JahresHälfte des Lichtes (der Tag des Jahres) als AusDruck der offenbarten Kraft
beginnt mit der FrühlingsTag-und NachtGleiche, hat ihren HöhePunkt zur SommerSonnWende
und endet mit der Herbst-Tag- und NachtGleiche.
Mit der Herbst- Tag- und NachtGleiche beginnt die dunkle Zeit,
die Nacht des Jahres als AusDruck der verborgenen Kraft, die zur WinterSonnWende am tiefsten ist
und die mit der Frühlings-Tag- und NachtGleiche endet.
Dieses VerHältnis von Licht und Dunkel im JahresLauf
spiegelt auch die VerTeilung von Licht und Dunkel im VerLauf von Tag und Nacht.
Da die HimmelsRichtungen den Sonnen- und MondLauf mitbeschreiben
sind sie (ebenso wie die UrStoffe) in den SonnenFesten widergespiegelt:
- WinterSonnWende: Norden, Erde
- Frühlings-Tag- und NachtGleiche: Osten, Luft
- SommerSonnWende: Süden, Feuer
- Herbst-Tag- und NachtGleiche: Westen, Wasser
Natürlich findet sich im Wandel des SonnenLichtes
auch der Wandel des MondLichtes widergespiegelt:
- die NeuMondSichel in der Nacht nach der WinterSonnWende
- der zunehmende ¼-Mond zum LichtWeihFest
- der (zunehmende) HalbMond zur FrühlingsTagundNachtGleiche
- der zunehmende ¾-Mond zum LebensWeihFest
- der VollMond zur SommerSonnWende
- der abnehmende/r ¾-Mond zum BrotWeihFest
- der (abnehmende) HalbMond zur HerbstTagundNachtGleiche
- der abnehmende ¼-Mond zum DunkelheitsWeihFest.
- der SchwarzMond in der Nacht vor dem WinterSonnWende
Das Leben der heiligen Saat spiegelt sich:
- in ihrer ,Geburt' zur WinterSonnWende
- im Keim zum LichtWeihFest
- im Schößling zur Frühlings-Tag- und NachtGleiche
- in der Knospe zum LebensWeihFest
- in der Blüte zur SommerSonnWende
- in der werdenden Frucht zum/r BrotWeihFest
- in der reifen Frucht zur Herbst-Tag- und NachtGleiche (= ErnteDankFest)
- im KomPost ( = das WohlGeOrdnete) und in der Saat zum DunkelheitsWeihFest.
Und auch unser ureigener LebensWeg findet sich im heiligen JahresKreis widergespiegelt:
- die Geburt des Kindes zur WinterSonnWende
und nachfolgend die Zeit des Säuglings
- vom LichtWeihFest an die EntWicklung des KleinKindes
- die EntFaltung der Maid/des Knaben von der Frühlings-Tag-und-Nacht-Gleiche an
- die SelbstWerdung der JungFrau/des Jünglings mit dem LebensWeihFest
- die hingebende Fruchtbarkeit der Mutter/des Vaters zur SommerSonnWende
- die verantwortliche Reife der MutterSchwester/des MutterBruders
vom BrotWeihFest an
- die Weisheit der GroßMutter/des GroßVaters zur HerbstTag- und NachtGleiche
- die heilige WandlungsKraft der UrGroßMutter/des UrGroßVaters zum DunkelheitsWeihfest
und die VorBeReitung des MutterBodens sowie der neuen Saat.