AllGemeines

3.8.2. LichtWeihFest

3.8.2. LichtWeihFest:
um den 02.02. auf der nördlichen ErdHalbKugel
um den 02.06. auf der südlichen ErdHalbKugel

3.8.2. a) andere BeZeichnungen:
Das erste MondFest im Jahr wird auch LichtMess genannt.
Es ist der zweite zunehmende HalbMond nach der WinterSonnWende .
In der gallisch-keltischen ÜberLieferung heißt dieses Fest auch Brigid und feiert die UrMutter als die Strahlende.
UrMutter Brigid ist die Dichtende, die Formende, die GeStaltende,
die Schmiedende (= Die Be-Wirkende) und die Heilende.
Eine andere keltische BeZeichnung ist ‚Imbolc’,
was ,im MutterLeib’ (im Bauch) oder ,Mutter(Schaf)Milch' (zu Oimelc) bedeuten soll.

3.8.2. b) ZeitPunkt und SternZeichen:
Sonne und Mond stehen an diesem KreuzViertelTag (02.02.)
im Zeichen der WasserFrau (300 – 330°).

3.8.2. c) BeDeutung:
Mit dem LichtWeihFest endet ganz offen-sichtlich die dunkle Zeit des Winters,
die helle Zeit des Jahres beginnt und mit ihr bereitet sich auch der Frühling vor.
Der Winter verliert seine Kraft und das neue Leben wird sichtbar.
Bezogen auf ein MenschenLeben versinnbildlicht dieses Fest
des nun deutlich zunehmenden Lichtes das Werden und die EntWicklung
des kleinen Kindes (bis hin zum 6./7. LebensJahr)
Brigid entzündet die Flamme der LebensGeStaltung und der SelbstEntWicklung.
Auf der seelischen Ebene beschwört uns dieses Fest die eigene EinzigArtigkeit zu ahnen und zu nähren.

3.8.2. d) verbundene Feste:
Das gegenüberliegende Fest ist das BrotWeihFest, worin sich die Kraft der MutterSchwester widerspiegelt,
die dem kleinen Kind im JahresKreis gegenüber Stehende.
Auf der südlichen ErdHalbKugel wird zur gleichen Zeit das BrotWeihFest gefeiert.

3.8.2. e) entsprechende Sonnen- und MondKraft:
Zugehörig ist die Zeit der zunehmenden Sonne und des zunehmenden ViertelMondes.

3.8.2. f) WiderSpiegelungen:
Im BeZug auf ein MenschenLeben ist dies die Zeit des Werdens und des Wachsens des KleinKindes.
Im PflanzenReich ist diese Kraft widergespiegelt im Keim(ling).
Bezogen auf Sonne und Mond entspricht es ihrer wieder zunehmenden Kraft.
Die entsprechende HimmelsRichtung ist NordOst und Erde und Luft sind die zugehörigen UrStoffe.
Im BeZug auf den Atem ist das beginnende EinAtmen gespiegelt.

3.8.2. g) Bräuche, SinnBilder und Farben:
WahrZeichen der keltischen UrMutter Brigid sind sowohl das heilige Feuer
der Schöpfung (InBrunst) als auch die ewige WandlungsKraft ihres ZauberKessels, der GeBärMutter.
Mit ihrer FeuerKraft vertreibt Brigid die Kälte der WinterZeit.
Die reinigende Kraft des Feuers als auch der Wasser spiegelt sich
im lateinischen MonatsNamen: ‚Februa-r = Die Reinigende’ wider.
Feuer werden entzündet als SinnBilder sowohl der Reinigung als auch des zunehmenden Lichtes.
Die zugehörige Farbe ist weiß: für das Licht, für den Schnee und auch für die nährende MutterMlich.
Es ist die Zeit die Saat zu weihen.

3.8.2. h) Sonstiges:
Die MilchSchlange (griech.: Galaxie) ist eine WiderSpiegelung der nährenden heiligen MutterMilch.

3.8.2. i) AnRegungen:
Das Fest der Brigid feiert den Drang zu sein, sie, die die Flamme des Seins hegt.
Die Saat des Lichtes der WinterSonnWende wächst und offenbart sich in der sichtbaren Wirklichkeit.
Dies ist die Zeit, die EinzigArtigkeit und Schönheit aller Wesen zu feiern.
Wir teilen miteinander das Licht der EinGebung und der EinSicht in die heilige Kraft der AllMutter.