AllGemeines

3.8.3. FrühlingsBeginn

3.8.3. Frühlings-Tag-und-Nacht-Gleiche (FrühlingsBeginn) :
am 21.03. auf der nördlichen ErdHalbKugel
am 21.09. auf der südlichen ErdHalbKugel

3.8.3. a) andere BeZeichnungen:
Im Bezug zu den JahresZeiten ist die Frühlings-Tag-und-Nacht-Gleiche
nach dem SonnenStand die Mitte des Frühlings/ FrühJahres/ Lenzes.
(Meteorologisch ist sie der FrühlingsBeginn.)
Im Englischen wird sie auch Eostar genannt, nach der germanischen Eostra.
Die keltische BeZeichnung ist Alban Eiler ( gesprochen: Alwan E-ier),
was ,UrNeuerung' oder auch ,Licht der Erde' bedeuten soll.

3.8.3. b) ZeitPunkt und SternZeichen:
Die Frühlings-Tag-und-Nacht-Gleiche findet 3 Monate (= 1/4 Jahr)
nach der WinterSonnWende statt, am 21.3. (laut Gregorianischem Kalender).
Die Sonne geht an diesemTag um 6.00 Uhr morgens genau in dem Osten auf
und geht genau im Westen um 18.00 Uhr wieder unter.
(Je weiter die Zeit im Jahr fortschreitet, desto höher wird die Bahn der Sonne,
die dadurch immer weiter im NordOsten auf und im NordWesten untergeht,
bis sich das Ganze zur SommerSonnWende wieder umkehrt.)
Die Sonne tritt an diesem Tag in das SternZeichen des Lammes
und befindet sich genau in der Mitte zwischen Nord und Süd, also genau im Osten.

3.8.3. c) BeDeutungen:
An diesem Tag sind in BeZug auf das SonnenLicht Licht und Dunkel völlig ausgewogen, Tag und Nacht sind gleichlang.
Von nun an werden die Tage länger und die Nächte kürzer. Mit dem Licht kehrt auch die SonnenWärme zurück.
Die Menschen feiern die wiederkehrende UrNeuerung des Lebens.
So ist dieses SonnenFest dem NeuBeGinn und der Feier der heiligen LebensKraft
in dem fruchtbaren GleichGeWicht der SchöpfungsKräfte gewidmet. Die fruchtbare Zeit beginnt.

3.8.3. d) verbundene Feste:
An dem 7. Tag nach dem VollMond nach der Frühlings-Tag-und-Nacht-Gleiche
wird das alte FruchtbarkeitsFest der Ostera/Eostra gefeiert, das heute Ostern genannt wird.
Ostara, Eostra sind nordische Namen der Astarte (=MutterSchoß).
Es ist die Zeit der kleinen Eleusinischen Mysterien.
Das gegenüberliegende Fest ist die Herbst-Tag- und Nacht-Gleiche,
das auf der südlichen ErdHalbKugel zur gleichen Zeit gefeiert wird.

3.8.3. e) entsprechende Kraft der Sonne:
Zur Frühlings-Tag-und-Nacht-Gleiche sind Tag und Nacht genau gleich lang
- die zunehmende Sonne befindet sich genau in der Hälfte ihrer Kraft.
Von nun an sind die Tage länger als die Nächte, Licht und Wärme nehmen zu.

3.8.3. f) WiderSpiegelungen:
Im BeZug auf ein MenschenLeben ist dies die Zeit der Maid / des Knaben, die Zeit der SelbstEntFaltung.
Im PflanzenReich ist diese Kraft im Schöß-ling widergespiegelt.
Die entsprechende HimmelsRichtung ist Osten, der zugehörige UrStoff ist die Luft.TagundNachtGleiche
Die Saat (der WinterSonnWende) offenbart sich nun im ersten Grün.
Der nun zunehmende HalbMond spiegelt die sich in der Hälfte ihrer Kraft befindende zunehmende Sonne wider.

3.8.3. g) Bräuche, SinnBilder und Farben:
Neben dem FeuerSprung entspricht die Farbe des GelbGrüns dem Fest der Frühlings-Tag-und-Nacht-Gleiche.
Rot bemalte Eier versinnbildlichten die ihnen innewohnende heilige LebensKraft
und die Häsin wird wegen ihrer überfließenden Fruchtbarkeit als heiliges Tier des Mond geehrt.

3.8.3. h) Sonstiges:

3.8.3. i) AnRegungen:
Das Leben drängt hervor mit neuer Kraft. Wärme und Wachstum sind spürbar und sichtbar.
Die LebensKraft kehrt aus den verborgenen Tiefen der Ruhe zurück um alles in sich aufzunehmen und zu genießen.
Wir öffnen uns der Kraft des Seins mit neuer Weisheit. Die AllMutter lebt in uns und wir in ihr.