AllGemeines

3.8.1. WinterSonnWende

3.8.l. WinterSonnWende / WinterSonnWend- Fest:
am 21.12. auf der nördlichen ErdHalbKugel
am 21.06. auf der südlichen ErdHalbKugel

3.8.1. a) andere Bezeichnungen:
In NordEuropa /Skandinavien wird die WinterSonnWende mit dem JulFest und dem JulFeuer begangen.
Jahreszeitlich bedingt wird die WinterSonnWende auch als WinterBeginn bezeichnet.
Vom Stand des SonnenLichtes gesehen ist es jedoch MittWinter,
die Mitte der dunklen Zeit im Jahr, die mit dem DunkelheitsWeihFest beginnt und mit dem LichtWeihFest endet.
Im Keltischen wurde die WinterSonnWende auch Alban Arthan (= weiße Fülle?)
genannt, womit wohl der die Dunkelheit aufhellende weiße Schnee gemeint war.

3.8.1. b) ZeitPunkt und SternZeichen:
Nachdem 1582 durch Papst Gregor eingeführten und noch heute verwendeten HerrschaftsKalender
fällt die WinterSonnWende auf der NordHalbKugel auf den sogenannten 21.12., den 21. Dezember
(und auf der SüdHalbKugel auf den 21.06., den 21. Juni.)
In dieser Nacht tritt die Sonne in das SternZeichen der SteinZiege (270° - 300°) südlich des Äquators.

3.8.1. c) BeDeutungen:
Zur WinterSonnWende ist auf der nördlichen ErdHalbkugel die längste Nacht
und der kürzeste Tag. Es ist dies die Zeit der tiefsten Dunkelheit,
aus der heraus das Licht wieder geboren wird als AusDruck der wieder kehrenden SonnenKraft.
Auf der Ebene der Kraft entspricht dieser VorGang der Offenbarung
von AllMutterKraft in (All)MutterStoff, einer (Wieder)Geburt.
Es ist die heilige Feier der mütterlichen SchöpfungsKraft der Geburt auf allen Ebenen des Seins.
Die Erde befindet sich auf ihrer Bahn um die Sonne am weitesten von ihr entfernt.
Es ist die dunkelste Zeit und zugleich auch die Zeit der Wende: mit der WiederKehr des SonnenLichtes beginnt das Jahr
und die Erde neigt sich auf ihrer UmLaufBahn wieder näher zur Sonne hin.
Die kalte Zeit, der Winter beginnt.

3.8.1. d) verbundene Feste:
Von der WinterSonnWende an wurde in alten Zeiten die WiederGeburt der Sonne aus der Tiefe der Dunkelheit
drei Nächte und drei Tage lang gefeiert. Die dritte dieser Nächte war den Müttern geweiht – die MütterNacht,
in der die überlieferte Weisheit der VorMütter in der Gemeinschaft mit GeSchichten, GeSängen,Tänzen und Spielen miteinander und mit den Kindern als den NachKommenden geteilt und gefeiert wurde.
Die MütterNacht feiert und ehrt die WiederGeburt des lebenspendenen SonnenLichtes
aus der heiligen Dunkelheit des Schoßes der AllMutter.
Die Mütter geben die Gabe, das GeSchenk des Lebens an die Nachkommenden, die Kinder.
Da in alter Zeit Mond- und SonnenJahr nebeneinander zur ZeitRechnung genutzt wurden,
gab es die ZwischenZeit zwischen dem letzten Tag des MondJahres (354 Tage/Nächte + 8 Stunden)
und dem letzten Tag des SonnenJahres mit 365 Tagen/Nächten und 6 Stunden.
Zwischen Mond- und SonnenJahr liegt ein ZeitRaum von jeweils 12 Nächten,
der als die Zeit des ÜberGanges als besonders heilig und heilend galt.
In Deutschland gibt es die ÜberLieferung der 12 oder 13 Rauh- Nächte,
die (in der jüngeren Zeit) mit der MütterNacht beginnen und am 06.01. enden.
Es ist jedoch anzunehmen, dass es ursprünglich die letzten 12 Nächte
des SonnenJahres waren, die dem vollendeten MondJahr folgten,
die letzten Nächte vor der (nächsten) WinterSonnWende.
In der 2. der RauhNächte wird den Ahnen für die überlieferte Weisheit und Kraft gedankt,
sowie die AllMutter als UrSprung allen Seins geehrt.
Die 8. RauhNacht wird auch Nacht der UrScheinung genannt
und ist der VerBindung mit allen Wesenheiten des All gewidmet.
Die letzte RauhNacht ist der Percht, der ‚Weißen Mutter’ geweiht,
die gemeinsam mit ihren beiden Schwestern Holle, der ‚EinHüllenden’
und Hulda, der Huldigen (= WohlWollenden) über das urmütterliche Recht
des Lebens, des Todes und der WiederGeburt wacht.
Der Wolf ist ihr heilig und der Holunder (= ‚Holler’).
(Wird eine HolunderDolde ‚kopfüber’ eingepflanzt, soll sie wurzeln und anwachsen.)

Das im JahresKreis gegenüberliegenden Fest ist die SommerSonnWende.
Auf der südlichen HalbKugel ist zur gleichen Zeit SommerSonnWende
mit dem längsten Tag und der kürzesten Nacht.

3.8.1. e) entsprechende SonnenKraft:
Zur WinterSonnWende ist das Licht der Sonne auf der Erde m wenigsten sichtbar und ihre Kraft nur schwach zu spüren.
Die Nacht ist am längsten und der Tag am kürzesten.
Es ist der tiefste Punkt und gleichzeitig die Mitte der von den zwei umgebenden MondFesten begrenzten dunklen Zeit,
die mit dem DunkelheitsWeihFest am 31.10. beginnt und mit dem LichtWeihFest am 02.02. endet
Das SonnenLicht nimmt von nun an wieder zu.

3.8.1. f) WiderSpiegelungen:
Die WinterSonnWende entspricht bezogen auf ein menschliches LebensAlter
den Wehen und der Geburt des Kindes selbst.
Die SommerSonnWende ist das GegenÜber der WinterSonnWende,
sodaß sich auf der Ebene der WiderSpiegelung das NeuGeborene
und die Mutter (SommerSonnWende) gegenüber stehen.
Auf der Ebene des Mondes entspricht die WinterSonnWende dem neuen SichelMond (= NeuMond).
Bei Pflanzen entspricht dies der Saat, dem Samen.
Die WinterSonnWende spiegelt auch die HimmelsRichtung des Nordens sowie der zugehörige UrStoff der Erde.
Bezogen auf einen AtemKreisLauf ist der Beginn des EinAtmens widergespiegelt.

3.8.1. g) Bräuche und SinnBilder und Farben:
Die Feier der Mütter, Ge-Schichten berichten und das EntZünden von Feuer/Kerzen
gehören zu den Bräuchen der WinterSonnWende.
GeSchenke urinnern das heilige GeSchenk des Lebens: die Geburt aus den Schenkeln der Mutter.
Der Kessel ist ein heiliges SinnBild der GeBärMutter, des fruchtbaren MutterSchoßes, dem alles Leben entstammt.
Ein immergrüner Baum wird als Baum des Lebens geschmückt.
Die zugehörige Farbe ist Schwarz als SinnBild der tiefsten Dunkelheit.

3.8.1. h) Sonstiges:
SteinKreise und andere heilige Stätten dienen der Fest-Stellung des richtigen ZeitPunktes des Festes
sowie der heiligen Feier.
(Die DreierSpirale in New Grange als WahrZeichen der dreiheitlichen Mutter
wird zur Zeit der WinterSonnWende von dem einfallenden LichtStrahl beschienen.)
In StoneHenge, selbst eine WiderSpiegelung des MutterSchoßes fällt das Licht zur WinterSonnWende auf ....?

Im Sanskrit ist ,OM' das heilige Wort der Schöpfung und auch der Geburt,
das auch ,MantraMatrika', Mutter aller Mantras (= MutterWort) genannt wird: das AllMutterWort.

BeiFuß lindert GeburtsSchmerz und die lateinische BeZeichnung ArTemisia
deutet auf ArTemis auch als ;BogenSchütze': die GeBärMutter, der MutterSchoß (zu ,schießen' !)
sendet mit ihrer SchöpfungsKraft ihr Kind, ihren Schöß-ling in die Welt.

SpiralTanz nach außen.

8.1. i) AnRegungen:
Die Dunkelheit ist nun am tiefsten und wendet sich dem Licht entgegen.
Es ist die Zeit das GeSchenk des Lebens zu empfangen
und Lichter zu entzünden um die WiederKehr des Lichtes zu feiern.
In dieser Nacht gebiert die AllMutter ihr heiliges Kind und offenbart es in der tiefsten Dunkelheit der Nacht.
Wir feiern ihre ewige AllSchöpfung und das Wunder des Seins.